In einem Beitrag von Radio SRF erklärt die Literatursoziologin, Carolin Amlinger, die im Rahmen einer Studie rund 20 Autorinnen und Autoren zu ihren Lebensrealitäten befragt hat, sie sei überrascht gewesen, dass viele Schriftsteller*innen nach wie vor stark an der Vorstellung festhielten, dass sie gar nicht anders könnten, als zu schreiben. Sie habe, so die Soziologin weiter, mit viel abgeklärteren, pragmatischeren Personen gerechnet.
Stattdessen die Erkenntnis: Es gibt ihn also doch (noch), diesen inneren Drang des Autors, der Autorin, sich kreativ (schreibend) auszudrücken, auch wenn der gesunde Menschenverstand – lies: der knallharte Literaturbetrieb – einem zu etwas Anderem rät.
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